Sonntag, 10. Januar 2016

PLOT- Fanatismus als Hirnbefall

Fanatismus als Hirnkrankheit


Fanatismus wurde im Jahr 2018 als ein bestimmtes Störungsbild im Gehirn festgestellt. Genauer gesagt als ein Hirntumor, der sich aufgrund veränderter Umweltbedingungen, hauptsächlich anläßlich des Klimawandels, rasant in den Köpfen ausbreitet und auf ungeahnte Größen wächst.
Die betroffenen Menschen verfallen in einen Zombie-mäßigen Zustand und richten ihr Verhalten immer mehr auf eng gestrickte Glaubens-und Handlungskodexen aus. Aus Neid und Selbsthass steigt das aggressive Verhalten untereinander und zu nicht-betroffenen Menschen.

Die Welt verändert sich, niemand weiß genau bei wem bereits der Tumor wächst. Die Verbreitung der Zombiegestalten im Endstadion ist explodiert, sie beherrschen bereits weite Teile der Erde.

Der Öffentliche Raum ist tot und findet nur noch in vollüberwachten Shoppingcentern statt.
Die Menschen agieren in, untereinander misstrauenden, Gruppierungen, bis die Krankheit soweit fortgeschritten ist, dass es die Betroffenen nicht mehr verbergen können und als Zombiewesen Tod, Gewalt und Terror, ohne jegliches Mitgefühl, verbreiten. Unterstützt durch unzählige, noch unauffälligen, aber befallenden, Machtträgern.

Es herrschen die Gesetze der Massen und erstmals ist 2021 das Mehrheitsverhältnis auf Seiten der Fanatismusbefallenen... ist das das Ende der Welt?

Kommentare:

  1. Das wäre schon eine interessante, weil leider sehr realistische Variante des Zombiethemas.
    Ich denke mal, das wäre ein Zombieroman den ich mit Spannung lesen würde.
    Diese Art von Zombies sind leider schon unter uns.

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  2. Ja fällt mir auch auf und zwar auf allen Seiten! Wenns nicht so traurig wäre könnte man lachen, wenn man solch entarteten Hassszenarien verfolgt. Vielleicht beim schreiben, auch wenn es sich kaum noch science-fiction nennen kann!

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